Gregorianik

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Synagoge

Alsenz

Gregor

CD Rosarium Dominicanum

 

Der Rosenkranz und Gregorianischer Choral
nach der Tradition des Dominikanerordens

 


 

sursum corda

 

Gregorianischer Choral

Der Gregorianische Choral ist das gesungene Gebet der Kirche. Er bringt das Lob Gottes, Freude, Bitten und Klagen mit Worten der Heiligen Schrift zum Klingen. Der Gregorianische Choral steht für die tiefe Spiritualität der abendländischen Kirche, seine erste Heimat sind die Klöster. Seine inhaltliche und musikalische Vielfalt erlaubt einen stets neuen Zugang zum christlichen Glauben und zum eigenen Bewußtsein.

Seminarangebot

In mehrtägigen Seminaren wird in den Gesang des Gregorianischen Chorals eingeführt. Anhand ausgewählter Gesänge wird zunächst das Lesen der Quadratnotation erlernt. Nach und nach werden Melodie, Text, formaler Aufbau, liturgischer Ort, Ausdruck etc. erschlossen. Dabei berühren und überschneiden sich die Felder der musikalischen Arbeit, der Musik- und Kulturgeschichte und der christlichen Glaubenslehre. Das ganzheitliche Konzept der Seminare ermöglicht so einem breiten Interessentenkreis den Zugang zur ältesten erhaltenen Kunstmusik des Abendlandes.

Meist werden Gesänge der jeweiligen Kirchenjahreszeit betrachtet und musikalisch erarbeitet, es können aber auch Gesänge eines bestimmten Themenkreises ausgewählt werden (z.B. Mariengesänge, Gesänge über die Nächstenliebe etc.).

Die Seminare können zwei- oder mehrtägig gehalten werden. Als vorteilhaft hat sich die viertägige Form erwiesen, von Donnerstag Abend bis Sonntag Mittag.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die Freude am Gesang haben. Eine musikalische Vorbildung ist nicht nötig. Erfahrungen als Chorsänger(in) sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt.

Für musikalisch erfahrene Interessenten werden Fortgeschrittenen-Seminare angeboten. Hier können komplexere und stimmlich anspruchsvollere Gesänge erlernt, bestimmte musikalische Gattungen oder die Gegenüberstellung verschiedener Interpretationsansätze thematisiert werden.

Die Seminare setzen mindestens eine grundsätzliche Offenheit für den christlichen Glauben voraus, denn ein nicht-religiöser Zugang verzerrt das Bild von dieser Kunst. Dem Glaubenden ermöglichen sie eine Vertiefung der eigenen Spiritualität.

Die ideale Teilnehmerzahl liegt bei 15 bis 20 Personen.

Stundengebet

Wo es möglich ist, bekommen die Tage des Seminars ihre Form und Ausrichtung durch die Feier des Stundengebets. Die vier täglichen Gebetszeiten werden nach der Form des Gotteslobs oder des Evangelischen Gesangbuchs gestaltet. Findet das Seminar in der Nähe eines Klosters statt, ist auch die passive Teilnahme am dortigen Chorgebet möglich.

Die im lateinischen Choral verborgene Spiritualität wird im deutschsprachigen Stundengebet unmittelbarer erfahrbar. Überdies führt das gemeinsame Gebet die Teilnehmer zu einer Gemeinschaft zusammen. Die Rückbindung der musikalischen und thematischen Arbeit an das gesungene Gebet ermöglicht eine geistliche Erfahrung und Weitung des Geistes: das sursum corda - die Erhebung des Herzens zu Gott.